Beste Beste Bilder

AKTUELLE AUSSTELLUNG

Beste, beste Bilder

Die Ausstellung „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“ verkündet ihre Verlängerung bis zum 20. September 2020. Zu sehen ist das Beste vom Besten aus den komischen Zehnerjahren des 21. Jahrhunderts: Höhe- und Tiefpunkte, Alltägliches, politische Umbrüche wie gesellschaftsrelevante Ereignisse und Trends. Die bislang größte Gemeinschaftsausstellung deutschsprachiger CartoonistInnen zeigt Zeichnungen von 81 KünstlerInnen, darunter junges Gemüse und alte Hasen.

Seit nunmehr zehn Jahren versammeln sich unter dem Titel „Beste Bilder“ die besten Cartoons eines jeden Jahres – ausgewählt, um die wichtigsten und unwichtigsten Ereignisse aus Politik wie Gesellschaft abschließend noch einmal erfahr-, beärger- und belachbar zu machen. Der bebilderte Jahresrückblick wird turnusmäßig zum Jahreswechsel im Lappan-Verlag als Erfolgstitel in Buchform veröffentlicht und dient seit 2016 als Auswahlgrundlage für den renommierten Deutschen Cartoonpreis.

Zum zehnjährigen Jubiläum der beliebten Reihe präsentiert das Caricatura Museum nun eine große Sonderausstellung, die wiederum nur das Beste vom Besten aus den Karikaturen, Cartoons und Witzzeichnungen der vergangenen Dekade zeigt: herausragende Späße in extraordinären Zeichnungen, die helle Schlaglichter auf Triumphe, Skandale und Merkwürdigkeiten eines turbulenten Jahrzehnts werfen – Beste Beste Bilder eben.

Die rund 300 Exponate fangen Geschehnisse und Stimmungen ihrer Zeit gnadenlos ein und diskutieren sie mit allen Mitteln des Satirischen. Dabei lassen sie die Höhe- und Tiefpunkte des Jahrzehnts aufs Komischste Revue passieren. Angefangen beim Google-Überwachungswahn, nervtötenden Vuvuzelas zur Fußball-WM in Südafrika, den Missbrauchsskandalen der katholischen Kirche und der erzwungenen Sparpolitik der Griechen. Weiter geht’s mit Doktortitel-Plagiaten von PolitikerInnen, dem Tod von Loriot und dem auf ewig unfertigen Hauptstadtflughafen BER. Nochmals weiter über den fahrlässigen Untergang der Costa Concordia, die Problemfälle Uli Hoeneß und Ebola sowie den schwerwiegenden Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo. Bis hin zur nie enden wollenden Klimadebatte, IS-Terror, Flüchtlingswelle, Brexit und schließlich den Politclowns Salvini, Johnson und Trump.

Neben einer kritischen Chronik der jüngsten Vergangenheit bietet die Ausstellung allerdings auch einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der komisch-satirischen Zeichenkunst im deutschsprachigen Raum während dieser Dekade. In der Schau sind 81 Künstlerinnen und Künstler vertreten.

Aus den im Laufe von zehn Jahren 30.000 eingesandten Cartoons für den Sampler „Beste Bilder“ wurden 3.000 Bilder für die Bände der Buch-Serie herausgefiltert. Von diesen finden sich nun die 300 wirkmächtigsten Papierarbeiten im Caricatura Museum wieder, darunter exklusiv die PreisträgerInnen des Deutschen Cartoonpreises, um den Anbruch des neuen Jahrzehnts mit einem konzentrierten Rückblick auf das vergangene zu feiern. Den ZeitgenossInnen zur Lehre oder, schlicht, zum Lachen!

Ausgestellte KünstlerInnen:

adam, Renate Alf, BECK, Harm Bengen, Bettina Bexte, BURKH, Peter Butschkow, Birgit Dodenhoff , Uli Döring, Eugen Egner, Rainer Ehrt, Tim Oliver Feicke, Miguel Fernandez, Marco Finkenstein, Kai Flemming, FLIX, Peter Gaymann, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Markus Grolik, Gymmick, Teresa Habild, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Barbara Henniger, Anton Heurung, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, Dominik Joswig, Ernst Kahl, AD Karnebogen, Petra Kaster, Katz & Goldt, Matthias Kiefel, Kittihawk, Kriki, Uwe Krumbiegel, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Nicolas Mahler, Wolf-Rüdiger Marunde, Piero Masztalerz, Dirk Meissner, Hannes Mercker, Til Mette, Denis Metz, MOCK, NEL , OL, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Thomas Plassmann, Ari Plikat, POLO, Andreas Prüstel, Rattelschneck, Hannes Richert, Leonard Riegel, Holga Rosen, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Schneckensteiff, Tobias Schülert, Reiner Schwalme, Schwarwel, André Sedlaczek, Wolfgang Sperzel, Birte Strohmayer, Klaus Stuttmann, Tetsche, Peter Thulke, © TOM, Karsten Weyershausen, Freimut Woessner, Miriam Wurster und Martin Zak

Laufzeit vom 13.02.-20.09.2020

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