Die Veranstaltung

Von Arnold Hau bis heute

27.03.2014



 

Komische Kunst ist nicht nur Karikatur und Cartoon, sondern auch Komische Literatur, Dichtung und Bühnenkunst. Das caricatura museum frankfurt stellt in Kooperation mit dem LICHTER Filmfest an einem Abend den Komischen Film als ein spezielles Feld der Komischen Kunst vor – beleuchtet aus der Sicht von Künstlern, die rund um Titanic und früher der Pardon angesiedelt sind, die oft von der Komischen Zeichnung kommen bzw. vom satirischen Kurztext.

 

Produzenten der Komischen Kunst präsentieren im Gespräch mit Bernd Gieseking ihre liebsten, besten oder auch umstrittensten Filmszenen: Bernd Eilert, Ernst Kahl, Pit Knorr, Ralf König und Martin Sonneborn.

 

Donnerstag, 27. März 2014 um  19.30 Uhr

Ort: LICHTER-Filmfestivalzentrum, Mainzer Landstraße 23 - 60329 Frankfurt/Main

Eintritt: 5 Euro

Eine Woche vor Festivalbeginn können Karten auf der LICHTER-Website online vorbestellt werden: www.lichter-filmfest.de/

 

 

Die Teilnehmer:

 

Bernd Eilert ist Mitglied der Neuen Frankfurter Schule und Mitbegründer des Satiremagazins TITANIC. In den 1970er und frühen 1980er Jahren drehte Bernd Eilert zusammen mit F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, F.K. Waechter und Arend Agthe mehrere Filme unter dem Pseudonym Arnold Hau.

 

Ernst Kahl aus Hamburg ist Maler, Zeichner, Autor, Schauspieler und Musiker. Als Autor des Drehbuchs für Detlev Bucks Film "Wir können auch anders" erhielt Kahl 1993 den Bundesfilmpreis. Sein Kurzfilm "Archie" wurde für den deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Weitere Kurzfilme folgten, darunter "Der Lober".

 

Pit Knorr ist Mitglied der Neuen Frankfurter Schule und Mitbegründer des Satiremagazins TITANIC. Zusammen mit Robert Gernhardt und Bernd Eilert schrieb Knorr über 30 Jahre lang Gags und Drehbücher für Otto Waalkes.Daneben schrieben die drei Autoren u.a. in den 1970er Jahren zusammen die Comedyshow „Dr. Muffels Telebrause“ für den hessischen Rundfunk.

 

Ralf König zählt zu den bedeutendsten deutschen Comic-Zeichnern. Einem breiten Publikum wurde der Kölner Künstler bekannt durch die Verfilmung seines Comicromans „Der bewegte Mann“ 1994, die enorme Erfolge in Deutschland feierte und zugleich das Genre der deutschen Filmkomödie neu begründete. Drei weitere seiner Comicbände wurden ebenfalls verfilmt: „Das Kondom des Grauens“, „Lysistrata“ und „Wie die Karnickel“.

 

Martin Sonneborn ist ehemaliger Chefredakteur des Satiremagazins TITANIC. Er arbeitet als Journalist und Autor und gründete 2004 die Partei Die PARTEI, als deren Bundesvorsitzender er amtiert. Daneben ist Sonneborn für die ZDF-Sendung heute-show als Außenreporter unterwegs. Sonneborns Film „Heimatkunde“ über seine Wanderung rund um Berlin kam 2008 in die Kinos, 2009 der Parteifilm „Die PARTEI“.

 

Durch den Abend führt der Kabarettist, Moderator und Autor Bernd Gieseking ausOstwestfalen, seines Zeichens fester Moderator des vom caricatura museum ausgerichteten Festival der Komik auf dem Frankfurter Weckmarkt und Besitzer eines Filmvorführscheins.

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