Gerhard Glück

Sonntagnachmittag © G. Glück

2.4. – 13.9.2015

GLÜCK IM MUSEUM. Cartoons von Gerhard Glück

 

Das caricatura museum holt mit dem Künstler Gerhard Glück einen der renommiertesten Vertreter der Komischen Kunst nach Frankfurt. In seinen Cartoons zeigt Glück die komischen Seiten des Alltags auf. Er beobachtet den Menschen und sein Verhalten und setzt diese Beobachtungen in seine Bilder um, auf die er selbst hohe technische Ansprüche erhebt. Hierfür erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldmedaille des Art Directors Club Deutschland und mehrfach den Deutschen Karikaturenpreis in Gold.

 

Auf die Frage, wie er auf seine Ideen komme, antwortet Glück:

„Ach wissen Sie, die kommen mir ganz plötzlich! Mal urplötzlich, mal ganz plötzlich, mal weniger plötzlich, aber auf jeden Fall plötzlich!“ Es seien letztlich Eingebungen, denn: “Ich tu‘ ja nichts, sitze den ganzen Tag nur rum, und dann irgendwann, wie aus heiterem Himmel – Zack –, da ist sie da, die Idee!“

 

In der Caricatura Galerie in Kassel wurde im letzten Jahr der 70. Geburtstag von Gerhard Glück groß gefeiert. Die Frankfurter Ausstellung zeigt Glücks beste Klassiker und seine allerneuesten Cartoons sowie seine Auseinandersetzung mit den Großen der Kunstgeschichte und deren Präsentation in den nicht minder großen Kunsttempeln.

 

Einladungskarte zur Eröffnung

Ausstellungsfolder

Gerhard Glück

Gerhard Glück © Foto: Daniel Glück

Gerhard Glück wurde am 13. Juli 1944 in Bad Vilbel geboren. Aufgewachsen ist er in Frankfurt, hier
ging er zur Schule, wo er früh mit seinem künstlerischen Talent auffiel. Für das Studium der Kunsterziehung und des Grafik-Designs zog er nach Kassel, in die Stadt, in der er bis heute lebt und wo er auch von 1976 bis 2003 als Kunsterzieher arbeitete.

 

Bekannt geworden ist Gerhard Glück mit seinen Cartoons, die er ab 1972 in der nordhessischen Tageszeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine veröffentlichte. 1973 kam dann die Süddeutsche Zeitung dazu. Später folgten Die Zeit, das manager magazin, die monatliche Beilage Folio der Neuen Zürcher Zeitung, sowie Cicero. Seit den 1990ern publiziert Gerhard Glück regelmäßig im Berliner Eulenspiegel. Darüber hinaus illustriert er Neuauflagen großer Dichter wie Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky und veröffentlichte eine ganze Reihe eigener Bücher.

 

Gerhard Glück, born July 13, 1944 in Bad Vilbel, was raised and educated in Frankfurt, where his artistic talent was noticed from an early age on. He studied Art Education and Design in Kassel, where he worked as an art teacher from 1976 to 2003 and where he lives to this very day.


In 1972, he became popular with cartoons in North Hessian daily Hessische/Niedersächsische Allgemeine, followed by national daily Süddeutsche Zeitung in 1973, and, later on, Die Zeit, manager magazin, Neue Zürcher Zeitung and Cicero. Since the early nineties, Gerhard Glück is a regular contributor to Berlin satirical monthly Eulenspiegel. Glück, author of several cartoon books, is also a highly sought-after illustrator, adorning reprints of German poets like Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz and Kurt Tucholsky with his paintings.