22.11.2012 - 3.3.2013

CARICATURA VI. Die Komische Kunst – analog, digital, international

 

Das caricatura museum frankfurt holt mit der Übernahme der Ausstellung CARICATURA VI die wichtigste Schau des Documenta-Jahres an den Main und verweist damit auf die eigenen Wurzeln.

 

Seit 1987 begleitet die Caricatura in Kassel im Fünfjahresrhythmus die Weltkunstausstellung Documenta mit einer Bestandsaufnahme der Komischen Kunst. Der große Erfolg dieses Ausstellungsformats führte 1994 zur Gründung der CARICATURA-Galerie in Kassel als einzigartiger Institution der Komischen Kunst.

Im Jahr 2000 wurde der Mitbegründer der Caricatura Achim Frenz nach Frankfurt berufen, um hier in der Hauptstadt der Satire, dem Geburtsort der Magazine Pardon und Titanic, Raum für Ausstellungen der Komischen Kunst zu schaffen und ein Museum zu realisieren. Sein Engagement führte 2008 zur Eröffnung des caricatura museums frankfurt – Museum für Komische Kunst.

2012 wurde die mittlerweile sechste Caricatura in Kassel durchgeführt. Die CARICATURA VI zeigt in einer großen Überblicksschau neue Tendenzen und Meister der Komischen Kunst aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus Belgien, Großbritannien, Island und den Niederlanden.

 

Es wird digital!

Denn die Digitalisierung der Medien macht auch vor dem Zeichnermetier nicht halt. Die Ausstellung spiegelt dies in den Präsentationsformen wider. Neben klassischen, sozusagen analogen Zeichnungen in Papierform, Gemälden auf Leinwand und Objekten, werden Cartoons der neuen Zeichnergeneration in digitaler Form präsentiert.

 

Es wird international!

105 Künstler aus sieben europäischen Ländern nehmen an der CARICATURA VI teil. Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt aus der aktuellen europäischen Szene der Komischen Kunst mit neuen Tendenzen und Meistern – überraschend, ungeschliffen, tabulos und immer auf höchstem Komikniveau.

 

Zur Ausstellung ist der Katalog „Die Komische Kunst - analog, digital, international“ erschienen, herausgegeben von Martin Sonntag und Saskia Wagner und mit Essays von Titanic-Chefredakteur Leo Fischer (» Muss man Witze übersetzen? «) und FAZ-Redakteur Andreas Platthaus (»Digitale Überladung - Was die neue Technik für die Karikatur bedeutet«).

Deutsch-English, Kassel 2012, 312 Seiten, 19, 90 €, ISBN: 978-3-8303-3319-7